Schwerpunktthema Frühjahrssynode

Lug ins Land, Kirche!

Die 108 Mitglieder des Kirchenparlaments befassen sich mit dem Schwerpunktthema Kirche und ländlicher Raum. Am Beispiel von Weihenzell in Mittelfranken zeigen wir, wie kirchliches Leben im Dorf aussehen kann. Ein Film von Paul Schremser.

Ipsheim, Frankenhöhe

Das Thema "Ländliche Räume" wird auf der Synodaltagung in Ansbach am 19. April aufgerufen. Hier im Bild Ipsheim an der nördlichen Frankenhöhe.

Bild: Simon Koopmann/Wikipedia Commons

„Lug ins Land, Kirche!" – unter diesem Motto wird sich die bayerische Landessynode vom 17. bis 21. April in Ansbach schwerpunktmäßig mit der Situation der Kirche in den ländlichen Räumen beschäftigen. 

„Eigentlich muss man von „ländlichen Räumen“ sprechen, denn die Situation ist an den verschiedenen Orten sehr unterschiedlich“, so Pfarrerin Kathrin Neeb, die als Mitglied des Landessynodalausschusses (LSA) das Vorbereitungsteam leitet.

Vor allem am Dienstag, 19. April 2016, geht es in Ansbach um die ländlichen Räume. Zu Beginn der Plenarsitzung um 9 Uhr steht nach der Andacht ein Podiumsgespräch auf dem Programm. Unter der Überschrift „Die ländlichen Räume zeigen Gesicht“ werden eine Reihe von Fachleuten die aktuellen Lebensrealitäten auf dem Land darstellen in gesellschaftlicher, sozialer und wirtschaftlicher Hinsicht.

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Anschließend informieren sich die Synodalen im Ansbacher Kulturzentrum Karlshalle beim "Dienstagsmarkt" auf einer Art „Markt der Möglichkeiten“ über die bereits bestehenden kirchlichen Angebote auf dem Land.

Um 14 Uhr wird der Berliner Bischof Markus Dröge den Grundsatzvortrag zum Thema halten. Anschließend werden die 108 Synodalen in sechs Arbeitsgruppen Fragen formulieren, die für das kirchenleitende Handeln in den kommenden Jahren relevant werden sollen.

„Die Gesellschaft verändert sich, die Menschen verändern sich, die Lebensbedingungen ändern sich – gerade auch auf dem Land. Es ist wichtig, dass wir als Synode genau hinschauen und hinhören, nicht nur, um Diagnosen zu stellen, sondern um unser kirchenleitendes Handeln in den kommenden Jahren daran auszurichten“, betonte Annekathrin Preidel, die Präsidentin der Landessynode.

 


11.04.2016 / ELKB