Bunt gemischt: Die Synodalen stammen aus allen Regionen Bayerns - und bringen entsprechend viel Inspiration für ihre Arbeit mit.
Bild: MCK
Landessynodalwahl
Neue Landessynode gewählt
Am 7. Dezember 2025 wurde die Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB) neu gewählt. Die 11.309 Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher entschieden über die Zusammensetzung der Landessynode, die künftig wieder 108 Mitglieder umfasst. Davon wurden am Sonntag 89 Personen direkt gewählt. Unter den Gewählten sind 60 nicht-ordinierte Ehrenamtliche und 29 ordinierte Mitglieder aus dem Pfarrdienst und der mittleren Leitungsebene vertreten.
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Hintergrund: Wie wird die Landessynode gewählt?
Alle sechs Jahre werden am 2. Adventssonntag die Vertreterinnen und Vertreter in die Landessynode gewählt. 89 der 108 Sitze werden durch direkte Wahl bestimmt. Laut Kirchenverfassung müssen 60 der 89 zu wählenden Synodalen Nichtordinierte, also "Laien", sein. Von den 29 gewählten ordinierten Synodalen müssen zehn das Amt eines Dekans oder einer Dekanin innehaben. Die Wahl erfolgt nicht unmittelbar durch die Kirchenmitglieder selbst, sondern mittelbar durch die stimmberechtigten Mitglieder der Kirchenvorstände der Kirchengemeinden.
Die Wahl für die Synodalperiode 2026 - 2032 fand am 7. Dezember 2025 statt und wurde wieder Briefwahl durchgeführt. Der Landessynodalausschuss und der Landeskirchenrat nehmen anschließend an die Wahl, die Berufung der 13 zu berufenden Synodalen vor. Beide Gremien tun dies gemeinschaftlich aufgrund übereinstimmender Beschlüsse. Es gibt keine Vorschriften darüber, wie viele Ordinierte und wie viele Nichtordinierte zu berufen sind. Die drei theologischen Fakultäten in Erlangen-Nürnberg, München und der Augustana-Hochschule Neuendettelsau beschließen und entsenden je einen Vertreter ihrer Hochschule. Der Landessynode gehören auch drei Jugendsynodale an, die vom Landesjugendkonvent der bayerischen Landeskirche gewählt werden.
05.02.2026
Andrea Seidel